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Neues über Wagner


Jürgen Walter, MdL Baden-Württemberg und Uwe Köhler (links).
Der kaufmännische Leiter der Firma Wagner Gebäudereinigung hat sein Unternehmen bei der Vernissage vertreten: „Es ist eine Gratwanderung die wir gehen. Deshalb müssen Ökonomie und Ökologie sicher auch Hand in Hand gehen.”


Die Ausstellung stellt gegenüber, wie Landstriche vor etwa 100 Jahren ausgesehen haben.


Eröffneten die Ausstellung: Berthold Reichle vom Deutschen Alpenverband, Architekt Jochen Zeltwanger, der Waginger Bürgermeister Sepp Daxenberger und MdL Jürgen Walter für den Kreisverband der Grünen (rechts).

Ratlosigkeit und Hilflosigkeit herrschte bei den Besuchern angesichts der aufgezeigten Gletscher-Veränderungen.

Wagner sponsert Gletscher-Ausstellung

Wagner Gebäudereinigung, Asperg, engagiert sich seit Jahren im sozialen und kulturellen Bereich auf die eher „leise” Art. Vor kurzem trat das Unternehmen als Mit-Sponsor bei der Eröffnung der Ausstellung „Gletscher im Treibhaus” öffentlich im U-Land in Ludwigsburg auf. In einer Fotoausstellung wird demonstriert, wie drastisch sich die Gletscher-Gipfel in den letzten zehn Jahren aufgrund negativer Umweltbedingungen verändert haben.

In dem ehemaligen Fabrik- und heutigen Bürogebäude U-Land zeigt der Kreisverband der Grünen gemeinsam mit dem Deutschen Alpenverein sowie dem Architekturbüro Zeltwanger eine hochaktuelle und interessante Wanderausstellung, die auf Fotos der Gesellschaft für ökologische Forschung in München basiert. Harry Wagner: „Wir möchten mithelfen, der fotografischen Reise in die alpine Eiswelt Öffentlichkeit zu verschaffen und damit das Bewusstsein dafür wecken, welchen Raubbau der Mensch mit weltlichen Ressourcen betreibt.”

In seiner Eröffnungsrede und in dem anschließenden Ausstellungs-Rundgang verdeutlichte Berthold Reichle vom Deutschen Alpenverein anschaulich, wie drastisch die Gletscher in den Alpen bereits in den letzten zehn Jahren geschmolzen sind, und das angesichts einer zu erwartenden Erderwärmung von durchschnittlich 5,5 Grad im Laufe dieses Jahrhunderts. Reichle: „Wir möchten mit der Ausstellung darstellen, wie schnell die Gletscher auf Klimaveränderungen reagieren. Sie sind gewissermaßen das globale Fieberthermometer.”

Auch der aus dem Chiemgau angereiste Waginger Bürgermeister Sepp Daxenberger erzählt, welche drastische Auswirkungen die schmelzenden Gletscher auf die Landwirtschaft haben: „Der Hunger nach Energie und der Durst nach Öl sind in unserer Wohlstandsgesellschaft ungebrochen. Die schmelzenden Gipfel verursachen Erosionen, gefährden unser Trinkwasser-Reservoir, die Bergwelt wird dadurch nicht mehr bewohnbar und zu bewirtschaften, die Pflanzenwelt verarmt.” Der Bürgermeister und hauptberufliche Landwirt berichtet auch von den Auswirkungen im Tal, denn er bewirtschaftet 15 ha Grünland. Er sieht mit der gefährdeten Alpenlandschaft auch eine Gefahr für den Tourismus, der für unzählige Familien Broterwerb und Existenzsicherung bedeutet. Daxenberger: „Ich glaube an die Selbstheilungskraft der Erde. Doch wir Menschen müssen dafür die Voraussetzungen schaffen.”

Jürgen Walter, Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg resümiert: „Wir können die negativen Entwicklungen wie Klimaerwärmung und Gletscherabschmelzung nicht stoppen. Aber wir können helfen, die politischen Rahmenbedingungen zu beeinflussen, die diesen Prozess verlangsamen.”

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22. November 2005