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Neues über Wagner

Zoll-Fahrzeug
Und die Moral von der Geschicht’:
Schwarzarbeit, die lohnt sich nicht.
Foto: Hauptzollamt Heilbronn

Zoll überprüft Beschäftigte
Seit dem 01.07.2007 kann der Zoll Finanz- und Schwarzarbeit-Prüfungen nach dem Entsendegesetz vornehmen. In den vergangenen Wochen wurden verstärkt Gebäudereinigungsbetriebe aufgesucht. Geprüft wurden die Unterlagen im Hinblick auf mögliche illegale Beschäftigungen und Nichteinhaltung des tariflichen Mindestlohns.
Foto: Hauptzollamt Heilbronn

Zoll-Alarm bei Wagner

Kurz war die Aufregung, als plötzlich unangekündigter Besuch am Empfang der Firma Wagner Gebäudereinigung in Asperg stand. Zwei uniformierte Beamte der Zollbehörde, zuständig für Finanzkontrolle Schwarzarbeit, wollten den Chef sprechen und Personalunterlagen prüfen. Nach der ersten verständlichen Schrecksekunde legte sich aber ebenso schnell die Aufregung wieder. Was ist passiert?

Zwei Gebäudeobjekte, die die Firma Wagner seit langer Zeit betreut, wurden von den Beamten kurz zuvor überprüft. Ebenso unangemeldet wurden die dortigen Wagner-Leute befragt, welche Personen genau welche Reinigungsarbeiten auszuführen haben und zu welchen Arbeitszeiten. Ferner wurden die Ausweise überprüft. Unmittelbar danach gingen die beiden Heilbronner Zoll-Beamten zur Gegenkontrolle in die Verwaltung der Firma Wagner. Kontrolliert wurden Stundenlisten, Abrechnungen und Kalkulationsblätter.

Ab 01.07.07 trat das neue Entsendegesetz in Kraft. Demzufolge ist der Zoll für die Einhaltung der gesetzlichen Richtlinien bei Unternehmen der Gebäudereinigungs-Branche mit verantwortlich. Zu den Aufgaben der Zollbeamten gehört seit kurzem, Manipulationen, wie z.B. Nichteinhaltung des tariflichen Mindestlohns in den Abrechnungen aufzudecken. Seit diesem Zeitpunkt stehen im Wesentlichen die tariflichen Regelungen unter gesetzlichem Schutz.

Natürlich konnte die Wagner-Buchhaltung umgehend den Wünschen der Zollbeamten entsprechen, sodass stichprobenartig die Gegenkontrollen möglich waren. Und nach 20 Minuten verabschiedeten sich die Zollbeamten mit den Worten „alles in Ordnung“ und baten um Kooperation bei eventuell auffallenden Ungereimtheiten in der Branche. Denn „Schwarze Schafe“ in der Reinigungsbranche aufzudecken ist natürlich allen seriös arbeitenden Unternehmen ebenso ein wichtiges Anliegen.

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29. Oktober 2007